Das Problem

Hunderte Millionen von Menschen leiden unter Bluthochdruck und müssen immer wieder oder sogar permanent ihren Blutdruck überwachen und messen. Sie alle leiden unter dem bisherigen Verfahren mit Manschette, das nicht überall anwendbar ist und äusserst unangenehme Druckschmerzen verursacht. Eine Lösung für dieses Problem würde entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität all dieser Menschen beitragen.

Bisher ist es jedoch weltweit trotz grosser Anstrengungen noch nicht gelungen, eine Lösung für die kontinuierliche manschettenlose nicht invasive Pulswellen Blutdrucküberwachung zu entwickeln. Zwar gibt es schon seit fast zehn Jahren die handgelenkbasierte Pulswellen-Frequenzüberwachung. Die Rausch- und Artefaktfilterung hat sich im Laufe der Zeit erheblich verbessert. Der Schritt von der Frequenzmessung zur gefilterten Kraftmessung und damit zur Erfassung von relativen/absoluten Blutdruckwerten (mmHg) steht jedoch noch aus. Nur damit lassen sich Daten ermitteln, die präzise genug für die Diagnose von medizinischen Therapien sind.

Unsere Lösung

Mittels einer Kombination aus etablierten und disruptiver Sensortechnologien wollen wir diese Herausforderung in der kontinuierlichen Vitalfunktionsmessung meistern. Wir haben dazu einen neuartigen methodischen Ansatz des Monitorings mittels Soft Body Dynamics entwickelt. Zusammen mit der traditionellen Sensorik zur Messung von Primärsignalen, Umgebungs- und Bewegungsartefakten wird die Kalibrierung vollständig verfeinerter kontinuierlicher Widerstandssignale (mV) zu Blutdruckmesswerten (mmHg) ein realisierbares Ziel.

Stand der Realisierung

Nach Abschluss erster klinischer Tests wurde der Schwerpunkt auf die Entwicklung der Soft-Body-Dynamik-Erkennung gelegt, einem Schlüsselfaktor für die kontinuierliche Überwachung der Vitalparameter. Nach der vollständigen Finanzierung des Projekts sind Design und Produktion neuer Sensor-Fusions-Prototypen und umfangreiche Testreihen sowie regulatorische Validierungsverfahren geplant. Die Zeit bis zur Marktreife wird auf etwa 48 Monate nach dem Bau der neuen Prototypgeräte geschätzt.